Ich bin Mike

Ich mache Musik nicht, weil ich eine perfekte Welt beschreiben möchte. Ich mache Musik, weil das Leben eben nicht perfekt ist.

Meine Texte handeln von Menschen. Von Freundschaft und Liebe. Von Enttäuschung, Verlust und Abschied. Von psychischen Krisen und Momenten, in denen man nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Aber vor allem handeln sie davon, wieder aufzustehen.

Viele meiner Gedanken entstehen aus dem, was ich selbst erlebt oder in meinem Leben und meiner beruflichen Arbeit mit Menschen gesehen habe. Ich kenne Situationen, in denen ein Mensch nicht sofort eine Lösung braucht. Manchmal braucht er zuerst jemanden, der bleibt. Jemanden, der zuhört. Jemanden, der sagt: „Ich sehe dich.“

Genau dieses Gefühl möchte ich mit meiner Musik weitergeben.

Musik darf etwas sagen

Ich möchte keine Texte schreiben, die nach dem letzten Ton bedeutungslos werden.

Wenn ich über Verzweiflung schreibe, soll auch Hoffnung darin sein. Wenn ich über Vergangenheit schreibe, dann mit dem Blick nach vorn. Wenn es um Menschen geht, die uns nicht guttun, darf ein Song auch sagen: Lass sie gehen.

Und wenn jemand glaubt, immer für alle anderen stark sein zu müssen, möchte ich ihn daran erinnern:

Du darfst auch an dich denken.

Meine Songs erzählen deshalb Geschichten, die manchmal unbequem, manchmal traurig und manchmal sehr persönlich sind. Aber sie sollen niemals die Hoffnung verlieren.

Menschlichkeit ist mein Thema

Ein besonderer Teil meiner Musik beschäftigt sich mit psychischer Gesundheit und der Frage, was mit Menschen passiert, wenn sie Hilfe brauchen – aber auf diese Hilfe warten müssen.

Aus diesem Gedanken ist auch PonsVita – Brücke des Lebens entstanden.

Die Idee dahinter begleitet auch meine Musik: Menschen nicht erst dann wahrzunehmen, wenn alles zusammengebrochen ist. Hinsehen. Zuhören. Begleiten. Eine Brücke schaffen, wenn der eigene Weg gerade nicht mehr sichtbar ist.

Musik kann keine Therapie ersetzen.

Aber Musik kann einen Menschen erreichen.

Ein Lied kann Erinnerungen wecken. Es kann Mut machen. Es kann Worte für etwas finden, das man selbst nicht aussprechen kann. Und manchmal kann eine einzige Zeile dafür sorgen, dass jemand für einen Moment merkt:

Ich bin mit meinen Gedanken nicht allein.

Wenn meine Musik genau das bei einem Menschen schafft, dann hat sie für mich ihren Sinn erfüllt.


Musik über das Leben. Über Menschen. Und über den Mut, weiterzugehen.